Anne Enright, So fern Engel sehen (The Wig My Father Wore). Roman

Anne Enright, So fern Engel sehen (The Wig My Father Wore). Roman.

Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Verlag, 1998.
Übersetzer

In ihrem ersten Roman The Wig My Father Wore (1995; dt. So fern Engel sehen, 1998), einer skurrilen Liebesgeschichte, verfällt die Erzählerin einem suizidalen Engel. Leichtfüßig und einfühlsam nimmt sich Enright der großen literarischen Themen wie Krankheit, Tod und Verlust, Spiritualität und Körperlichkeit an. Surrealistische Episoden sowie die Verwendung irischer Idiome gehören hier wie in den folgenden Werken zu den wiederkehrenden stilistischen Charakteristika, ebenfalls die thematische Auseinandersetzung mit Sexualität, Identität und komplexen Familienstrukturen.
(internationales literaturfestival berlin)

Irland erzählt. Kurzgeschichten

Irland erzählt. Kurzgeschichten.

Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag,1996.
Übersetzer (mit Michael Krieger und Hans–Christian Oeser)

John McGuffin, Der fette Bastard (The Fat Bastard). Roman

John McGuffin, Der fette Bastard (The Fat Bastard). Roman.

Hamburg: Edition Nautilus, 1996.
Übersetzer

Wer Sean McGuffin ist, weiß man nicht so richtig. Vor Jahren wurden unter diesem Autorennamen witzige Geschichten aus dem Alltag in Belfast veröffentlicht – IRA und Journalisten inbegriffen. Sean McGuffin, heißt es, lebt, seit er Belfast verlassen hat, als Rechtsanwalt in San Francisco. In Belfast kennt ihn niemand. Auch seine Bücher sind dort unbekannt. Es scheint sie nur auf deutsch zu geben. Besser bekannt ist Jürgen Schneider, der als Übersetzer dieser Bücher firmiert. So muß man sich, was Lob und Liebe betrifft, an ihn halten.
(Jürgen Busche, Wochenpost)

Natürlich weiß der Nautilus Verlag ganz genau, daß er es bei Sean McGuffin mit nur einer Person zu tun hat, und der ganze Zirkus des Vorworts um eine zweifelhafte Person, um das zusammenhanglose Romanmanuskript, um den Hochstapler Jürgen Schneider, der ganze ›Fette Bastard‹ ist ein wunderbarst anarchistisches Lügen- und Provokationspiel, das die Befindlichkeiten der westlichen Post-Woodstock-Zivilisation hoch gehen lässt, die Geschmeidigkeit der sozialpädagogischen Hoffnung und die linksesoterische Glaubensgemeinschaft – genauso wie die Leere der kompromißbereiten Gewerkschaften und der heutigen angeblichen Arbeiterparteien.
(Martin Droschke, Wandler, Zeitschrift für Literatur)

Seamus Heaney, Die Poesie würdigen (Crediting Poetry). Heaneys Rede anlässlich der Verleihung des Literaturnobelpreises

Seamus Heaney, Die Poesie würdigen (Crediting Poetry). Heaneys Rede anlässlich der Verleihung des Literaturnobelpreises.

Darmstadt: Verlag Jürgen Häusser, 1996.
Übersetzer

Das Schriftstück mit der Betitelung Die Poesie würdigen, (Nobelpreis-Rede 1995) und ein Gespräch mit dem Literatur-Nobelpreisträger, wurde im Jahre 1996 in Darmstadt durch den Verleger Häusser verbreitet. Mitarbeiter sind Seamus Heaney und Jürgen Schneider.
(buch-info.org)

John McGuffin, Zum Lobe des Poitín (In Praise of Poitín)

John McGuffin, Zum Lobe des Poitín (In Praise of Poitín).

Hamburg: Edition Nautilus, 1996.
Übersetzer

Poitín heißt der gute Tropfen der hartgesottenen irischen Rebellen, die das Recht des Volkes auf seinen selbstgebrannten Schnaps verteidigen. Als Sean McGuffin die umfangreichen Recherchen für diese Untersuchung begann, gelangte er in die abgelegensten Gegenden Irlands und meist älteren Männern in versteckten Destillen mit abenteuerlichen, aber bewährten Gerätschaften. Die geheime Kunst des schwarzgebrannten Whiskeys hat eine ausgeprägte Tradition, eine Unmenge an Anekdoten und Liedern und recht unterschiedliche Qualitäten hervorgebracht. Das wegen der Illegalität viel Nachtarbeit erfordernde Getränk wird auch moonshine genannt und ist unter diesem Namen mit den irischen Emigranten in die ganze Welt verbreitet worden. In Irland wie überall sonst ist Poitín das volksnahe Gegenstück zum ›Parlamentswhiskey‹, an dem der Erzeuger verarmt, während der Staat kassiert und kontrolliert. So erhält die Schwarzbrennerei die selbstverständliche Ablehnung der Eingriffe des Staates in die Alltagsangelegenheiten des Individuums aufrecht. Poitin ist überall! Anmerkung im Buch: Autor und Verlag erklären kategorisch, dass sie die Leserinnen und Leser mit diesem Buch auf gar keinen Fall dazu verleiten wollen, den Versuch zu unternehmen, Poitín herzustellen oder käuflich zu erwerben. Das ist gegen das Gesetz. Und Sie wollen doch keinen Gesetzesbruch begehen, oder?
(www.whisky.de)