Die »Göttin der Beat-Generation« ruth weiss ist tot

ruth weiss kam 1928 in Berlin in einer jüdischen Familie zur Welt. Sie brachte sich 1933 mit ihren Eltern von dort vor den Nazis in Sicherheit und kam nach Wien, von wo sie 1938 neuerlich flüchten musste. Auf abenteuerliche Weise gelangte sie mit ihren Eltern über die Niederlande nach New York. In ihrem Buch Full Circle (edition exil) widmet sie sich ihrer Flucht aus Nazideutschland: »1938. 31. Dezember. der zug fährt in holland ein. unser tunnel durch die nacht. unser tunnel ins licht. der letzte hinaus gelassene zug.«

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Ruth Weiss: A parallel planet of people and places. stories and poems

Ruth Weiss: A parallel planet of people and places. stories and poems, englisch/deutsch.

Zirl/Tirol: Edition Baes, 2012.
Übersetzer

Beat-Lyrik kümmert sich nicht nur um die Geschlagenen und Verdroschenen, sie schaut auch im Schriftbild oft zerknittert, mehrphasig und unvollkommen aus. Im anspruchsvollen Würdigungsband für Ruth Weiss werden daher die Texte im Faksimile dargeboten, ehe es eine Übersetzung von Jürgen Schneider gibt. Den Schwerpunkt stellen 40 Porträts in Gestalt von kurzen Beat-Gedichten dar. Dabei werden Frauen gewürdigt, die sich ähnlich wie Ruth Weiss zur Beatnik-Szene bekennen.
(Lesen in Tirol)

A parallel planet of people and places wurde 2012 zum »schönsten Buch Österreichs« gekürt.