RMX. Roman

RMX. Roman.

Berlin: Karin Kramer Verlag, 2011.
Autor

Schneider hat sein Buch hauptsächlich aus Textbruchstücken collagiert, die er Zeitungen entnommen hat. RMX steht für Remix: Material aus einer in Materialien zerfallenen Gegenwart. Ihr gegenüber wappnet sich das Ich mit Sarkasmus und einer Prise Melancholie. Dabei verfügt es in seiner Erinnerung über eine Utopie: den miterlebten Bergarbeiterstreik im England der achtziger Jahre, im Buch kontrastierend zur linken Konsenskultur gesetzt.
(Robert Mießner, junge Welt)

Cover RMX

Harter Stoff!
(Peter Engstler, Dichter und Verleger)

Virtuos führt Jürgen Schneider durch eine Geisterbahn, in der es aber auch etwas zu lachen gibt und in der durch die unerwarteten Konfrontationen und Konstellationen immer wieder Erkenntnisse aufblitzen. In einem eher metaphorischen Sinne ist RMX vielleicht sogar ein Roman – oder präziser: Schneider hat eine ästhetische Strategie gefunden, die das leisten kann, was früher Romane geleistet haben und was all die Bücher nimmermehr leisten, die Geschichten von Bankern, Philosophen oder wem auch immer auftischen.
(Florian Neuner, Schriftsteller und Mit Herausgeber der Zeitschrift Idiome)
Ein besonders hervorragendes Buch.
(Nanni Balestrini, Schriftsteller, Rom, Italien)

Witzig, voller Ironie & nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern noch viel weiter.
(Elias Schneitter, Verleger und einer der Organisatoren des jährlich in Hall, Tirol, stattfindenden Sprachsalz-Festivals)

Ein grösstenteils aus Zeitungsberichten collagiertes Werk, das die in der Musik längst gängige Sample- und Remixtechnik konsequent auf die Literatur anwendet. Das Ergebnis ist ein komisches Buch im besten Sinne … Am Ende des Buches angelangt, hat man sich bestens unterhalten und viel gelernt. Hoffen wir, dass von Jürgen Schneider weiterhin zu lesen ist.
(Pablo Haller, 041 – Das Kulturmagazin, Schweiz)