Zeitungs-, Zeitschriften- und Blog-Beiträge

Zeitungs-, Zeitschriften- und Blog-Beiträge (u.a.)

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Japan Diary.

Japan Diary.
Düsseldorf: edition 16. Juni, 2017.
Edition in einer Auflage von 15 Exemplaren; nummeriert, gestempelt, signiert; mit fünf Originalfotos und Texten von Yuko Otomo, Reinhard Sauer und Jürgen Schneider.

Zitronenseife kaufen. Das letzte Abendmahl, Napoleons Zahnbürste und andere Dubliner Kuriosa

›Barracks‹ scheint ein schwierig zu übersetzendes englisches Wort zu sein. Es kommt auf der ersten Seite des Joyceschen Romans »Ulysses« vor: »Back to the barracks.« Joyce wollte von Anfang an die militärische Okkupation Irlands durch britische Truppen thematisieren. Dieses Anliegen lässt sich allerdings mit der deutschen Fassung des Romans nicht verdeutlichen, denn in der Übersetzung von Hans Wollschläger musste die Kaserne – und nichts anderes bedeutet das Wort ›barracks‹ – einer Aufforderung weichen, die gemeinhein an Kleinkinder gerichtet wird: »Huschhusch ins Körbchen.« „Zitronenseife kaufen. Das letzte Abendmahl, Napoleons Zahnbürste und andere Dubliner Kuriosa“ weiterlesen

Sellout? – Der schwarze Schriftsteller Paul Beatty bekam den Man Booker Prize

Wir erinnern uns: Als neulich dem Barden Bob Dylan der Nobelpreis für Literatur zuerkannt wurde, produzierten sich deutsche Literaturkritiker als die viel, viel besseren Kenner der US-amerikanischen Literatur und wollten lieber einen weißen Romancier genobelt wissen, einen wie Franzen, Roth, De Lillo oder Pynchon. Weiß sollte er sein. „Sellout? – Der schwarze Schriftsteller Paul Beatty bekam den Man Booker Prize“ weiterlesen

Oishii! – Essen in Japan.

Der Florentiner Sklavenhändlersohn Francesco Carletti (1573?-1636), der 1597/98 in Japan Station machte, schrieb in seinem 1701 erstmals veröffentlichten Werk »Ragionamenti di Francesco Carletti Fiorentino sopra le cose da lui vedute ne’ suoi viaggi si dell’Indie Occidentali, e Orientali Come d’altri Paesi« (dt. »Reise um die Welt 1594. „Oishii! – Essen in Japan.“ weiterlesen

Polke, »Cut!«, Pohl

»Diabolik« ist eine der erfolgreichsten Comicserien in Italien. Mit dem 1962 von den Schwestern Luciana und Angela Giussani erfundenen Urahn der italienischen »fumetti neri« hat ein völlig neuer Held die Comicwelt betreten. Der Edelschurke Diabolik begeht mit Hilfe der bildschönen Eva Kant schnell und clever seine Verbrechen. »Kein anderer italienischer Comic hat eine derart fesselnde Figur. Diabolik ist das Genie des Bösen: entschlossen, unerbitterlich, nicht aufzuhalten, unberechenbar und frech« (»Brescia Oggi«, Nov. 1992).

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